Am Ende kommen Touristen

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     Wir haben den Film Am Ende kommen Touristen am Mittwoch für den Kurs gesehen. Ich fand diesen Film nicht so intensiv und packend wie der letzte Film (Das Leben der Anderen war der beste Film bis jetzt, meiner Meinung nach). Aber, es gibt ja interessante Fragen und Themen, die der Film aufwirft. Das wichtigste Thema ist wirklich die Verarbeitung der Vergangenheit (viele deutsche Filme haben eigentlich mit diesem Thema zu tun). Im Film leistet die Hauptfigur, Sven, seinen Zivildienst in Polen. Da hilft er dem alten Stanislaw Krzeminski mit seiner Arbeit. Krzeminiski ist ein Holocaust-Überlebender, der am Museum am Gelände von Auschwitz arbeitet, im dasselben Lager, worin er einst ein Gefangener war. Krzeminski redet da zu Studenten über seine eigene Geschichte und konserviert die von den Nazis gestohlenen Koffer der Opfer des Lagers. Der alte Mann hat seit Jahren am Museum so gearbeitet, und er hat sonst nichts mit seinem Leben gemacht. Später im Film verliert er seine Arbeit und er ist verständlicherweise sehr trauig darüber. Aber, am Ende sagte er, dass er mit seiner Schwester leben wird. Das heißt, dass er endlich aus dem Lager gehen wird und hoffentlich den Rest seines Lebens mit seiner Familie genießen wird. Dies ist eine Art der Verarbeitung, denn er kann endlich mit seinem Leben weitergehen.

Also, der Film spricht von dieser Verarbeitung, aber es ist wichtig, daran zu denken, wie es in der Wirklichkei sein soll. Sollen die Deutschen immer Schuld haben? Meiner Meinung nach soll man wie Herr Krzeminski weiter mit dem Leben machen. Die Vergangenheit ist schon schnell vorbei und es ist unmöglich immer da zu bleiben. So sollen die Deutschen auch machen. Die neuen deutschen Generationen haben nichts mit dem Holocaust zu tun, deswegen sollen sie keine Schuld fühlen. Zum Beispiel, wenn der Vater eines Menschen jemanden tötet, aber der Sohn nicht, soll der Sohn für das Verbrechen des Vaters bestraft werden? Den Sohn auch zu bestrafen ist halt Ungerechnigkeit! So soll es auch mit Deutschland sein. Aber ich glaube, dass es noch wichtig ist, an der Vergangenheit zu denken, und sich an die Gräueltaten zu erinnern, damit man nie wieder solche Taten begeht. Dies muss jedes Land machen, nicht nur Deutschland. Und vielleicht, das ist, was „Am Ende kommen Touristen“ bedeutet, immer Orte zu haben, die an die Vergangenheit errinnern.

Mit diesem Thema ´verbindet man auch an der Idee der „Gnade der späten Geburt“. Ich glaube auch, dass es eine kleine Wahrheit darin gibt. Die neuen Generationen müssen nicht Schuldig fühlen, aber es gibt noch heute lebendige Leute, die die Gräueltaten eigentlich gemacht hatten oder nichts gegen sie zu der Zeit gemacht hatten. Diese müssen Schuld empfinden und in dieser Art sind die neuen Generationen glücklicher.

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